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Gastartikel: Schwere sexuelle Ausbeutung in der Kindheit (1)

Aktualisiert: 11. Aug. 2022

Einleitung: Zwei Jahre war ein persönliches Gespräch undenkbar

Vor mehr als zehn Jahren hat sich bei mir eine junge Frau per Mail gemeldet. Sie schilderte mir eine grauenhafte Geschichte einer sexuellen Ausbeutung, die sie im Rahmen ihrer eigenen Familie erlebt hatte.

Wir kommunizierten in der Folge mehr als zwei Jahre schriftlich. Denn es war für sie sehr bedrohlich und daher nicht vorstellbar, einer realen Person gegenüber zu sitzen, die weiß, was ihr wirklich geschehen war.

Die junge Frau führte eine Art Doppelleben. Nach außen hin konnte sie kompetent auftreten, einer Arbeitstätigkeit nachgehen und ihren Alltag bewältigen.

Innerlich aber tobte ein beständiger, kräftezehrender Kampf mit den bedrohlichen Schattenwelten ihrer Vergangenheit und den damit verbundenen psychischen Folgen.

Dementsprechend war ihr Leben damals extrem anstrengend und innerlich eigentlich ein permanenter, psychischer Ausnahmezustand.

Es dauerte mehr als zwei Jahre, bis sie glaubte, mir so weit vertrauen zu können, dass ein erstes, persönliches Gespräch stattfinden könnte.

Nach diesem Gespräch erklärte sie sich bereit, bei einem Kollegen von mir in eine Traumatherapie einzusteigen.

Bis heute bin ich im Hintergrund für sie ansprechbar und tausche mich auch sporadisch - selbstverständlich mit Einverständnis der Klientin - mit meinem Kollegen aus.


Ein Projekt

Vor einiger Zeit hat sie damit begonnen, ihre Geschichte teilweise aufzuschreiben. Vor einigen Wochen hat sie mich angefragt, ob ich ihr helfen würde, Teile ihrer Geschichte zu veröffentlichen. Zusammen mit ihrem Therapeuten haben wir nun Folgendes vereinbart:

Ich stelle auf meinem Blog einen «Gast-Bereich» zur Verfügung, in dem sie einen ersten Text veröffentlichen kann.

Vielleicht kommen mit der Zeit weitere Texte hinzu oder der Bereich wird wieder geschlossen oder es entsteht an einem anderen Ort ein eigener Blog daraus, all dies bleibt ihr selbst überlassen.

Ich stelle hier nun zunächst einmal lediglich den Platz dafür zur Verfügung und werde dementsprechend die Texte auch nicht kommentieren.



Textische Auseinandersetzung zersplittert komplex verschmolzener Gedankengänge dieser anonymisierten Person


Atmende Philosophie im denkenden Atem...?

Komplexes Trauma-Ich


Gefühlsduselei

Konzentriert chaotisch, aufgewühlt gepeinigt, zermürbt verängstigt, versagt überperfektioniert, zugeschnürt steif, verspannt höchst angepasst, trotzdem unsäglich gewöhnlich nichts sagend, innerlich zerrüttet verschüttet, abgeschottet ängstlich vor Verspottung:


Gefühllos ver(s)passt

Wie oft erleb(t)e ich dieses Zerpflückperpetuummobile in meinem Alltagsatem? Vermutlich, nein sicher mehr, als ich ruhige, genüssliche, achtsame Momente mit mir hatt/be. Verschüttet ist die Wahrheit, dort muss sie auch verbleiben, -

Mein Mantra

Der Gesellschaft mehr dienen, als mich ernst nehmen, sonst gäbe es mich schlicht nicht mehr, seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch dies ist eine andere Geschichte.

Splitterworte

Ich bin buchstäblich sozial abgemagert, verhungert, verdurstet an gesellschaftlicher Kritik - nein, Halt, - (innerer) Täterkritik, stimmt nicht, an meiner inneren Nörgelei und Nöten in mir, - wiederum falsch: Alle drei in wechselnder Färbung und Textur zusammen ergeben dieses

toxische Gemisch,

- die mich Tacheles lehrte, ja

kein Ich

zu erfahren, zu erkennen, je zu besitzen.

Ichwirmichunsdiese

Warum dies so kam, ein langes, doch so kurzes Nichts. Irre nichtiger Trübschimmelmatschwatschschleim, zu bedrückend - wurde mir wortlos gelehrt; sei still, gehorch bei ihm,

funktioniere

ansonsten überall

fast in

Perfektion,

atmender Tod.

Preis Leistung

koste es, was es wolle -

für mein Sein.

Gehorsam

im sozial angepasst sein habe ich mich selbst nie kennen gelernt - und doch zu sehr, wiederum unangepasst überkonform überkompensiert. Was für ein Schreckgespenst:

Überperfektionierte!

Langweilig, spröd, achtlos dumm, jederzeit besser ersetzbar,

da

Kerne

- ohne Kern.

Ohne Sinn.

Sinnlos?

Dabei habe ich so viele kernige Teilstrukturen, unsichtbar verschüttet absichtslos auf die Seite geworfen, unbrauchbar zu kompliziert überdeckt durch

Überanpassung.


Schüchterne

Ja nicht auffallen, ja gefälligst liebevoll aufmerksam respektvoll hilfsbereit

immer

bis zur Selbstaufgabe

hingebungsvoll überlächeln.

Sicherheitsschutzkleidung

denn meine Nahrung, mein sicher bedecktes Haupt, innerlich wie äusserlich war und ist mir überlebenswichtig, wenn ich weiterhin atmen wi..., so..., da..., mu...

Lebensatem finden

Ich weiss instinktiv, ich schaffe es nicht noch einmal, mich dem wirklich,-

dem echten, wahrlichen

Überlebenskampf -

zu stellen, zu widmen.


Splitterdetails

Dann gehen alle Splitter in mir zugrunde, ausgehungert vor Lebenspaniksorge, ein zweites Mal?

Der winzige Kern

soll bleiben dürfen

wenn er denn noch da ist, je war -

duich kerniger Kern ohne Kern.

Oder hunderte Male geschehen, ist doch - nur - einmal mehr! Es wäre ein anderes, völlig neues Panikaussen, mit dem ich innerlich ringen müsste, um meinen

Lebensatemwillen,

- erneut.

Ich schaff dies nicht, zu lange ist es her, seit ich wirklich gerungen habe, um meinen Atem wieder zu finden, sich nicht tathaft fremd (gesteuert) beatmet zu fühlen.

Selbst selber frei -

m/ich atme/n...

Atmen für mich - lernen

Was für ein freies Geschenk -

das ich seltensten kenne -

im eigenen Erleben,

ich atme -

freiwillig -

für mich?!

Freiwilligkeit

Ich bin völlig aus der Übung und doch nur um dies wirklich zu kennen in eine neue Kampfart gefallen - worden. -


Möglichkeiten zur Abwehr

fight, flight, flirre weg oder - stirb, - vor der Entstehung meines Bewusstseins. Und ich würde heute sterben, zu erschöpft über die Auswirkungen, die mich tagtäglich begleiten.

Beachtungswerte

Genauso wie 'all dies' - Geschehene - die vielseitigen Auswirkungen tagtäglich - negiere und verleugne: - Nichts ist da, alles gut.

Lächle.

Mein andauerndes Gefühl verzerrter Leere im natürlichen gedeihwachsenden Lebenswonnestrom ist nachhaltig unterbrochen worden. -

Lebenszyklen

Ohne Rhythmus

Kein Urvertrauen, zerbrochen,

Rhythmisiert in meinen komplex traumatisierten Wirkmechanismen innerlich verschmolzen zu

meinem Ich. -

Bevor ich wusste, dass es dieses geben können würde. Mein sarkastisches 'Glück', ich kenne nichts anderes, kein anderes

'Glück'.

Wonne auf...?

Selig frei sind die Glücklichen, Glück frei kennen zu dürfen. Ich gehörte und gehöre - wohl bis zu meinem letzten Atemzug - ihm und damit - nicht dazu.


Zur Sippe

Nicht dazu gehören - wirklich mit.

Gut so?

Vielleicht.

Ich weiss nicht.

So - diese Familienclans kenne ich nicht anders, es ist meine Familie -

so wie wir uns kennen.

Familie?!

Ich weiss nicht...

Und doch weiss ich es übergenau...

Deshalb sei wirklich glücklich, kennst du das Andere, Freie.

Es ist nicht so einfach logisch da.

Geniesse es, wann immer es da ist, bewusst,

dieses Geschenk

der wahren Wonne.

Glück

Familie

Zugehörigkeit

Freiheit

Genuss

mühsam erlernen -

auf dem Weg ganz am Anfang, doch bereits am Schluss, begonnen, am Ende, zyklisch verendeter Anfang im Ende meines steten Atemversuchs...

Meine innere Hoffnungswertlosigkeit rührt daher. Es fühlt sich an, als wäre ich einfach wertlos geboren worden.


Erfahrungen wieder erleben

Mein andauerndes Gefühl von Nervosität ist real, ständig zittere, zucke, erschrecke,... ich mich, zu viel triggert mich an die Täter, -

Erinnerungen der Vorsicht

zur extremen Warnung.


Täterbindung,

solidarisiert mit seinem Sold, egal wie sehr der Krieg gegen mich tobte.


Solidarität solidarisch

Stockholm - Syndrom mit dem Teufel. - Er - Es will atmen, also ich?, das winzige Bündel! - vor ihm, - deshalb.

'Es' will,

wie eine Wilde -

atmen.

Leben.


Mein ständiger Begleiter ist ein hochwirksames Alarmsystem mit

vielen Extras,

jederzeit bereit und übersensibilisiert für

Verwunderung

bis Irritation

gut.

Kaschieren,

überkompensiert das Gegenüber davon ablenken, ja nicht... -

meine wahrgenommene Bedrohung scheinbar ohne

äußere Ursache

zugeben,

zu auffällig,

obwohl ich tagtäglich im Sekundenbruchteil andauernd instinktiv weiss, was mich zum körperlichen


Flirren

gebracht hat.

Er, der schlimmste Täter

ist gefühlt immer noch in der


Nähe,

er lässt mich schockiert zurück,


Achtung,

sei auf alles gefasst, wirklich alles, immer,

überall,

jederzeit,

egal wo.

Vergiss es/mich nie.

'Ich' lauer über, unter, in dir/mir.

Und ja, mit äusserer Ursache, seiner äusseren Art, die andere Menschen unbedacht unwissend antriggern, ich zu verstecken habe.


Konzentration Konzentrat

Augenblicklich

was da in mir für

windende Hilfeschreie

meiner geschundenen


Seele

abgesetzt werden,

in Todespanik, kaschiere, sofort.


Allgegenwärtig.

Harmlos machen,

lächeln,

drüber stehen,

meine grösste Alltagsleistung, unsichtbar, unwürdig zu erwähnen, gar 'da' zu sein.


Harmonisierung verharmlost

Meine Pflicht.

Sozialer Rückzug

wann immer möglich ist die logische Folge, denn da bin ich am ehesten noch am sichersten.

Da bestimme ich öfters meine Regeln - als dieses es Er -

selbst

und kann dies dadurch besser, häufiger


einHalt?en??? -

versuchen.

Deshalb sind feindliche oder/und misstrauische Haltungen gegenüber anderen üblich, jedoch habe ich diese, solange man mir nicht vollständig auf die Pelle rückt,

un-


sichtbar

unsichtbar verleugnet,

um nur noch einem sehr schmalen, steil abhängigen Grat für mich zu haben.


Gratwanderung exklusiv schroffe Schönheit

Bevor es wiederum kippt in, -

ich fühle im atmenden Tod meine Grenzen nicht mehr,

weggebeamt ins Nirgendwo, -

was wiederum meine Grenzsetzung ins Nirwana davonschwemmt.


Nichts nichtig

überschwemmt vom inneren Durst nach At(m)em/n -

wenigstens weiterhin -

dies zu schaffen,

schaffbar?, schaff!, -

Atme.

Verdammte!

Atme.

Kinderleicht?

Schwierigste meiner Welt.

Weiteratmen.

Bewusst.


Arbeit

Strengste

Ist dies

Arbeitsatem,

der derart anstrengend wird, dass alles andere unwichtig erscheint, ausser pur nacktes Überleben. Und nicht mal dies fühlt sich

echt wirklich wirkungsvoll

an,

verwirkt.


'Nackt'

bin ich da, oder ist es doch er, in meinem Atem?, kämpfe um jeden Luftstrom in und aus meinen Lungen,


Kleiderhautatmung dünn/-häut/heut/ig/e

werde ich je nochmals je

die Stärke haben,

dem Tod

zu entrinnen

oder lasse ich den äusseren scharf beklingten Homo sapiens mit unsichtbaren Klingen endgültig über mich gewinnen?


Männliche Stärke dürfen?

Ich ringe, gefühlt eine Million mal täglich,

immer wieder,

echt qualvoll vergeschwungene Repetitionen, -

Trigger, Intrusionen manchmal mit Flashback vermischt,

das nennt sich normalerweise intime Gefühlskörperwahrnehmungen.

Assoziationen mit ihm

Dem Monster

Mein Körpergefühl

Igitt, weg damit.

Bonobos, ich wäre so gerne bei euch in euren friedliebenden Sippen, aber bitte ohne...

Die wissen schon.


Soziale Fertigkeiten,

m/eine (der) Fähigkeit/en

Nackt,

ausgeliefert,

verletzlich

wäre ich einmal mehr geschunden am Boden zerstört. Beritten seelisch zerdeppert zerdrückt des Egos, seins oder meins?, unzertrennlich verheddert in verschmerzten


Episoden

des Grauens, -

Seines Grauens

Nachhallsymbiosen

um mich im gefühlten

Jetzt der Tat,

dem beschützenswerten Kern,

was ich doch nicht habe,

somit nicht beschützen kann.

Welcher Teil davon ist


schützenswert?

Bis ich dies ansatzweise geklärt hätte im Innern, bin ich längst davon geflogen in den atmenden Tod, das nennt sich dissoziieren.


Fliegen gelernt

Vermutlich altersentsprechend als Winzling habe ich mich nicht entschieden, welche Form des Wegtretens ich wähle, sondern es war ganz natürlich den


Embryozustand

wieder zu wählen, indem man entsteht und schon gefordert genug ist, sich entstehen zu lassen, im darin zurecht kommenden, dauernd verändert werdenden, erstmals - immer währenden -

gedeihenden Überleben.

Immer wieder

mehr 'zu können', ohne es bereits bedenkend zu erwägen, zu verstehen oder gar zu bewerten. Nur

überleben

wichtig im saichten Zustand des warmen Wattwassers, ohne Sinn und Zweck bereits zu kennen. Dissoziative Identität ist ein Teil davon, eine innere, seltsame

Eigenkraft

liess mich komplex traumatisiert,

aber stabil

als zerpflückt, zerbröckelt, zerrissenes ganzes Ich,

eine symbiotische Einheit eines einzelnen Ichs

auferstehen

und scheinbar ganz normal gedeihen.


Symbiose Ich

Nichts deutet darauf hin, äusserlich bin ich 'ein Ich'. Meinem

Überwachsystem sei Dank,

nichts sichtbar,

sozial arbeitssam,

normal unauffällig

arbeitsfähig

sozialisiert.

Meine einzelne eigene Frau stehen. Ein Splitterdetail,

das dissoziative Sein

oder nicht sein

ist hier m/eine Frage


Sein,

was weg sein soll,

Wegweiser einzig bleibt,

mein Weg ist.


Ausgeflogen

für die schlimmsten Sequenzen ins nichtig tröstende

Nichts.


Versteckte Splitter

lassen sich besser managen,

somit verbergen.

Wie lange hatte ich, bis ich in mir eingestand, dass es Splitter - aus jeder Tat mindestens einen -,

gibt.


Splitteranteile

KinderinhaltmerkTATträger-,

innere Tätertatbeobachtanalysierer-,

AlltagslebeaussenmanagerIN-

etc.


Je einen Splitter aus jedem Gewaltaktteil, je einen gab, aus jedem Täter-

Charakteranteil

Tätercharakteranteil

ein Pendant in mir, welches dies/en einschätzen - lernte, - die Stirn zu bieten:

IHM

- dem personifizierten Bösen

jenseits aller Vorstellungen -

scheinbar?e!


Auswege

zu finden

aus dem eigentlich Aussichtslosen, mich doch manchmal

'DEM'

etwas ganz kurz

ebenbürtig zu fühlen,

ihm,

dem gefürchtetesten

Teufelssatan

in Persona naturale -

als saugender

Winzling.


Bin ich es, ist er es?

Verschwommen

schwindende

Perspektiven


lassen grüssen

durch die komplexe Traumafolge.

Atme,

ich bin nicht nackt.

Nicht so.

Nie mehr.


Schweiss

durch jede winzige Pore,

pure Stresskälte

schaudert

Schock

schüttel stammel schlitter schlotter zuck zitter zackig zuck

erstarrt


im Schauder

seiner Hölle,

Schock erstarrt

im Tod seines

- längst verrotteten -


Angesichts,

im Denken

des damaligen,

meines zarten Alters

konserviert.


Er ist tot.

Ja.

Nein,

innerlich

klebt er

in mir,

wie ein zäher Schleim, der längst zusammen in


meine Substanz

unzertrennlich

verwuchert

ist, aber nicht unkontrollierbar, nur nicht ablösbar, -

veränderbar, zu meinem Seinwirkresonanzkörper integrieren, ohne dass er mich mehr ist - vielleicht irgendwann doch deutlicher vernarben darf. Ich würde es mir so wünschen.


Wunsch

Schleim,

der zu einem

sauberen Ich

meines klar liebevollen Seins gänzlich ohne Tornarr, Tortur oder Terror mehr werden dürfte.


Symbiotische Auswirkungen

Die komplexen Folgen

sind täglich immer und immer wieder zu erspüren,

zu erfühlen

in unwillkürlichen -

Schreckreaktionen

von ihm

- in mir -

erkennen,

am schlimmsten als langandauernde Zitterin.


Lange Wirkzeiten

- ultrakurze Einwirkungen

Es schüttelt und schüttelt mich rasend schnell Sekunden lang unkontrolliert, in Situationen des puren Angstterrors,


im Augenblick,

wenn es zwar einen Auslöser, aber äusserlich keinerlei objektive Gefahr mehr für mich gibt. -


Gnadenlos

bin ich ausgeliefert, wenn es mal zu sehr schüttelt, dann bebt und bebt es, in mir,


Schüttelfrost durch Hitze,

versteckt durch kräftig andauernde, willentliche Gegenspann-Kontraktionen.


Überkompensierter Muskeltonus.

Alles verlangsamt sich,

sogar die Überwachungsmonitore schlagen heftig aus -

Alarm, -

unabsichtlich

willentlich

zu schnell

überlauter

zu langsamer


Zeitenspannerfühler

tickender Zeiger,

während sich - die Zeit zu dehnen - ins Unermessliche - scheint.

Ein sicheres Zeichen für sehr, sehr viel inneren Stress, aber äusseres, übersensibilisiertes Sicherheitskontrollbedürfnis.

Tick, tack -

Zeitenmessung

ohne Ausfall,

aber aus dem Takt.

Ohne je im Takt gewesen zu sein.

In meinem Takt.


Sozial hoch angepasst,

denn nur in der

Einsamkeit

getraut sich mein Körper, mein

wahres ResonanzIch

mir

zu offenbaren

- in allen schrecklichen Gefühlskörperabreaktionen sondergleichen.

Sonst schön

verbergen, hinter

prüde

langweilig

nichtssagend

überkontrolliert -

mein Sein.


Sein und doch nicht Sein,

das ist

mein Atem.

Fremdartig und doch irgendwie mein Luftzug in mir, fremdartiges

Ich.

Ich?

Ichwiruns ohne Substanz.

Mit zuviel Substanzen.

Lieber langweilig ausgestossen einsam, als psychiatrisch verräterisch chronisch defekt zu versorgen. Nein. Blos nicht. Dazu habe ich zu viel erreicht, zu viel, viel zu viel zu verlieren.

Verloren zwar -

aber doch nicht gänzlich verirrt verloren. Verlieren tut zu weh.


Roulette des Lebens.

Obwohl ich so ruhig gelassen kontrolliert scheinbar wirken mag: - Unbeschreibliches -

innere Kontrolle pur -

und doch:

Tagtäglich unbeschreiblich -

in jedem Atemzug

dasselbe -

Chaos.

Nur innerlich.

Unsichtbar.

Doch so äusserlich.

Versteckbar zu beschwindeln.

Weil ich damals befand, niemandem zumutbar, nicht mal mir selbst, zu sein. Immer noch unaushaltbar für alle.


Wir Ich.

Ich habe es auszuhalten, zu verbergen. Immer.

Jederzeit.

Ach was...

Mach

kein Drama,

alles halb so wild,

tue gefälligst normal,

man stellt sich nicht so in den


Mittelpunkt,

schlimmste Schlotterworte

brausen mich durch,

beschimpfen mich sofort,

funktionier,

halbäusserer

Kontrollhabachtswirkkreis.


Atmen,

du bist nicht nackt.

Was für ein Glück,

du kannst doch atmen, also sei gefälligst dankbar robust resilient. -


Glücksspiel/en

Gib dich gesund, -

eine feminine heran/ge/wachsen(d)e Dame behält ihre Haltung im schlimmsten Morast mit einem kräftig modellierten Lächeln der Kraftwirkung gegen Aussen.


Haltung

Gut bin ich Frau? -

Ihm wegen!:

-

Nein.

Schweiss

kalt vor

Schmerz

verkrümmt

zerknittertes

Häufchen


Elend -

behält sie ihre Haltung, komme was wolle, sogar im Todesstoss.


Damals!

Heute?

Dereinst:

Ich bin kein Kind mehr, nie wieder, deshalb - nie wieder genau so. Schultern raus, los geht's. Du kannst atmen. Was willst du - etwa noch mehr


Glück?

Du hast keine Seile an dir, wirst nicht dissoziiert folterhaft gedemütigt verschmerzt, sexuell gepeinigt.


Absolut

wehrlos!

Was soll dein Gezeter in mir,

alles in bester Ordnung.

Atme.

Nackt.

Atme.

Nackt.


Alles gut, kein/e Probleme.

Überlächeln der tiefsten Lebensnot.

Ich

mache

zu wenig,

genüge nicht. Nie.

Immer nimmer.

Repetiert,

zig fach, seit ich denken kann.


Genügen können

?

Da

sein

dissoziiert

im Alltag

- atme,

sei dafür dankbar und wunschlos glücklich - wechseln sich ab

im Fühlen

der Taten,

der Täter

- nackt absolut wehrlos -

und der grenzenlosen Pein.

Dem Schmerz

über der Pein

des kaum verschmerzt verschmolzenen Lebensschmerzes an sich.


Verknetet

Der Verachtung

für meine komplexesten, verborgenst verworren verflochtenen Traumatisierungen.

Schmerzvoll eingestehen -


Gestehen, er? Nie!

peinvoll pur,

was da alles an mir klebt, was sich komplexe Traumafolge nennen mag, manchmal auch als Arbeitsthesen als stiller Borderliner oder und versteckte dissoziative Identität herumschwirrt

in den Tiefen

des Virtuellen,

virtuos

als Stockholm Syndrom an den Täter und die Täter Loyalen übervertoolt, um zu überleben.

Wie soll man etwas in Worte fassen, was der

kleine Säugling

bereits in mir erlebt hat und im gesamten Gedeihen meines zerbrechlichen Ichs,

aber meines 'Ichs',

so spröd mürb es auch sein mag, - das bin ich, - mit jeder einzelnen Faser,

ICH nicht wir

- gar er diese -

benennen

- können?

Und ja,

ich bin ein einziges, kompaktes, mich immer selbst jederzeit ausserhalb meines Nachtschlafes - repräsentierendes Ich,

einzigartig so

wie Sie und ich,

wie jeder Mensch,

trotz der komplexen Setzierung des Täters meines Denkseelenhirnzentrums, was man landläufig

Ich

nennen mag.

Kenn ich nicht,

tut mir leid.

Dafür kenne ich meine tiefsten Untiefen und höchsten Überfliegerinnenhöhen fast bis in jeden noch so

verborgenen Winkel.


Komplex traumatisierte Menschen

wie ich es werden mussten, ohne es selbst je wirklich zu erkennen, viel zu klein, fühlen sich zwar möglicherweise anders, wissen aber lange

nichts davon.

Woher auch,

also habe ich 'es'

als ganz gewöhnliche -


meine alltägliche - Normalität

in mein Wachstum integriert. So selbstverständlich gewöhnlich, als wäre es das Alltäglichste, welches jedes Kind scheinbar durchzuwandern hat. Ich mich offensichtlich nur irgendwie viel unfähiger anzustellen schien, dachte ich immer und immer noch

zeitenweise.

Erinnern sich meist,

so wie ich auch, nur

diffus an die

eigenen Traumatisierungen:

Anfangs war ich m/ein, dieser Winzling, somit sind diese Erinnerungen auch pyhsiopsychodynamisch

ganzheitlich

ein Fühlen der Situationen

und

'kein Filmriss' oder gar

'Horrordrehbuch',

sondern eine sehr

somatische Zellennervspielsynfonie

des Angstschmerzes,

indem noch heute mein Körper sofort hineinflirrt, wenn die

Zellen Alarm

im Verzug,

Täter könnte im Anmarsch sein, anmeldet.


Trigger

anstossende Botschaften der Gefahr, - von damals -


Flash-back

Rückschaufilme seltener, etwa gleich auf mit Triggern sind die


Intrusionen, Körpersensorikgefahrenrückschauen. Als wäre es noch immer

Jetzt,

warnen

keine Kognitionen,

keine Metaebene oder gar Interpretationen.


Nur

magisch negatives Sein

mit Reaktionen und Erschütterungen.


Ein nur mit

meinem Tod

endendes?,

schlimm schreckliches Flirren, hinterhältig tiefgründig hinterlistig eben.


Anstosssituationen

Ausgelöst

durch bestimmte

Trigger:

Wahrnehmungen,

Veränderungen,

Begebenheiten,

Eindrücke,...

die spontan in mir zu ähnlich empfunden werden zu damals:


Eine bebende Vibration

im Aussen,

das im Innern

auf eine gänzlich andere Art

doch zu gleich

heute weiter flirrt,

in ganzheitlich vibrierende Panik

mich versetzt.

- Wie damals mit

- je

- ihm.


Dennoch unterschiedliche Nuancen aufzeigt,

die es von mir

zu erkennen und von der

vibrierend erschütternden Irritation meines (damaligen)

Körpergefühls

in Bewegung, Lage und echte Erfahrung umzusetzen,

in eine Art Bilderbuch

umzuwandeln gilt:


Worte dazu zu finden

ist Nebensache,

eine Art der brandaktuell symbiotischen Wellensirrflirrübermittlung in denkende Aktivitäten umzuwandeln.

Damit ich,

damals wie heute,

diese so bearbeiten kann,

dass ich sie und -

nicht dieses (Er!) -

mich langfristig

hintergründig

beeinflussen - kann.


Dies hat sicherlich auch mit dem frühen Alter und dem sehr gefährlichen Täterprofil des ersten, langanhaltenden Peinigers im nahen, sozialen Umfeld zu tun.


Soziopädagogische Komplexsysteme

Ich soll ausgeprägte, dysfunktionale

Überzeugungen

üblicherweise aus mir zeigen...

Naja, wenn ich diese seine meine

Spektrumsdimensionen

des Tatspektrums

Täterprofils

sehe, wirklich anerkennend mir glaube, was alles andere als easy ist, - dann sind diese so milde vernebelt ausgefallen, dass ich mich in keinem gängigen Psychotraumaraster wieder finde.


Raster gefallen

Zu komplex widersprüchlich solid verunsichert ausgelaugt alltagstauglich funktionierend ist mein Ichwir. Da bin ich wieder da,

überfordert, -

unsere Worte

taugen kaum je,

solche Erlebnisse

wörtlich

leseverständlich zu verfassen.


Da ist so viel - und doch nichts - während es mein Alles IST -

wiederum alles zerstört, in derselben Millisekunde millionenfach: Wird. Geworden sein können wird. Ist. Geworden können würde. War gewesen - vielleicht. Wurde. War. Ist gewesen.


Wahr?

Wahr ist, es wird nie mehr so sein.

Oder doch?

Zumindest Säugling Tätertaten ist

unnachahmlich vorbei -

für mich.

Tot!!!

- Diese/r.


Gut so.

Es wird nie mehr ganz so sein.

Sind tot, sie.

Bin ich tot?

Sind wir tot?

Ist er tot?

Todesnähe.

Todessehnsucht.

Lebenswillen.

Lebensnähe.

Lebenssehnsucht.

Und doch,

als Stockholmsyndrombetroffene

der Täter loyalen Denkstrukturen

- ist er es?,

bin ich es?

Verknüpfungen,

damit ich überlebte, heute hinderlich, eine Sirene, die ihren Auftrag

verlor.


Dennoch

um die Wette

tutet,

dass es dröhnt nicht nur in meinem Gehör,

überall in mir

- unhörbar unhöflich zu überhören,

willentlich

sabotiert.

Damit ich bin.

Atmen.

Atewillen gleich Lebensbemühungen.

Lebenssinn suchen

Sinnvoll?


Mein Lebenssinn.

Vollständig tote Leitung wird diese Sicherung irgendwann sein.

Hoffentlich.

Viel-leicht.


Leichtigkeit, wo bist du nur?

Es wäre vermutlich sooooo schön, dich einmal

kennen lernen

zu dürfen!?


Auf dem Weg dazu,

sicher stark abgewandeltes,

inneres Tresorwerk sei Dank.


Wo ich zur Zeit der Zeitenfindung bin - nirgendwo, überall gleichzeitig, allgenwärtig, -

pendelnd.

So wie eine gute Traumatherapie auch - im sanften Wechsel. Tik. Atme. Tuk. Tot. Er. Tok. Ich. Tak.

Ich atme.

Also bin

ICH,

- es...?

Heisst stabilisieren, konfrontieren, zurück verankern,

echte Zukunft schaffen.

Für mich.

Versuche?

Ersuche.

Ich

sollte anderen Menschen und der Welt grundsätzlich gegenüber verängstigt, lebensscheu, untauglich sein.


Meine Kräfte

sparend bin ich dies tatsächlich, je nach dem, ob ich beruflich, allgemein sozial verträglich es mir leisten kann, auf

meine inneren Sicherheitsbedürfnisse

zu achten.


Oder ob

ich diese gnadenlos bis zum Selbstraub übergehe,

kaschiere.

Da bin ich

anscheinend

Spitze,

um auch ein Lächeln ins lesende Gesicht

möglicherweise

zu zaubern.

Ein Hauch davon.

Bitte.


Erhöhtes ins Nichts flirren

Sowie meine innere, erhöhte Dissoziationstendenz, mit der ich spielen kann, wieviel

Aussen

ich

tatsächlich

an Emotion

in mich

'jetzt'

rein und

raus lasse,

aber es holt mich umso mehr mit grösster Wucht ein.


Sensorikwuchten

Wenn ich alleine war, was 'eben' war, da ich niemals voll dissoziiert bin, viel zu gefährlich und gleichzeitig auch

meine Rettung

mich nicht selbst ganz zu verlieren,

nie,

pur -

zerbrochen zu sein.


Eindrücke im Nervenkostüm Sensoren

Ich habe viele Risse, Bruchstücke und Scherben,

erlebt, einvergewaltigt, eingekerbt, -

hochkonzentriert

kaschiert oder/und verloren.


Arbeitsleistung

Aber...

Mein Krug 'Ich' geht noch immer zum Brunnen und

leistet m/seine Arbeit

tagtäglich,

bisher mittelalterlicher,

einfach schwerfälliger und

weniger 'dicht',

emotional porös als gewöhnlich

pur geboren.


Nicht immer geht der Krug zum Brunnen, bis er bricht, er kann auch

zerbrochen

zum Lebensbrunnen

humpelnd wandern lernen

und wieder zurück,

als

wäre es

das normalste der Welt,


ständig Gebirgstouren

gefühlt

zu absolvieren

zusätzlich

zu jeder Aktivität der Sekunde, im Hintergrund - was sich

mein Leben nennt.


Und ich leide natürlich unter einer Vielzahl von seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen, die es tagtäglich zu verstecken gilt,

da

ich es

so möchte

und

perfektioniert

habe.


Nicht auffallen,

dennoch

- der Krug ist nicht immer nur, bis er bricht, sondern darüber hinaus

wundersam

ein Einzelstück

mit ganz

eigen-ein?-


Nein,

vielfach

vielfältig-hinter-listighältig-

Sinn-igen

Spuren

eindrücklicher Aktivarbeitsereignisse

aufgeprägt.

Lebensspuren der besonderen Art.


Meins.

Er geht vielleicht zu Boden, mehrmals und lässt sich doch noch ganz ordentlich

zum Aufbewahren

meines Lebenssinns

verwenden.


Zum Beispiel

im simplen Atmen

versuchen.


Immer wieder, weiter atmen, bereits

eine bedeutsam

zu würdigende

Tätigkeit.

Atem?

Versuche.


Baby brabbel zappel dusel

Dem jüngsten Kindchen

zuliebe,

das erstmals

so viel

ertragen hat

- als Winzling.

Wenn dieser kleine Körper

'dies'

ausgehalten hat in echt,

dann halte ich die

Nachbebenwehen

- viel länger, lebenslänglich wohl -

auch aus,

kein Feigling sein.


Säugling zuliebe.

Dolmetschern

Winzling, wo bist du nur?

Ich bin doch immer da!

Hör mich doch, ich spreche noch nicht, - ich fühle umso mehr.

Sanft nehme ich dich in meine symbolischen Arme, die ich um uns, unser Ich schlinge.

Wiegen. Summen. Wärmen.

Wimmern löst sich ab

mit trotzig sein -


Wo warst du nur, als ich dich so dringend gebraucht hätte,

übersetze ich schleunigst die Gefühle des Babys. Es ist ganz schön rasch borstig verletzt, auch kein Wunder. Es muss schnell,

superblitzartig

gehen.


Also flüstert es

in meinem Hirn

gleichzeitig,

wie sehr es mich bedauert, dass es mich als Erwachsene noch nicht gab, - damals.

Wieder zurück

übersetzt in Fühlen,

das ein extrem verletzt verstört traumatisiert allein gelassenes,

deshalb garstig ungeduldiges Kindchen,

welches

doch

die achtsamste Liebe

in sich trägt,

das ich jemals kennen lernte

lernen werde?,

in den ersten Lebensweisheiten

wirklich verstehen kann.


Man fragt sich womöglich, warum ich mich an

kleinstkindliche Sequenzen

erinnern

kann,

- das ist unmöglich -

höre ich klar äusseres raunen.

Irgendwann versteht man sogar Gefühle,

wenn sie zu intensiv immer

wieder

konstant

gleich

auftreten und

mich ganz schön aufwirbelten, terrorisiert haben

und weiterhin tun.


Es soll gehört werden,

dank dir lebe ich,

nur dank dir.

Deine Stimme

ist die Wichtigste,

auch wenn

du

noch keine eigene hast.

Ich leihe dir meine gerne

voll lieben Herzens

meiner Möglichkeiten.


Ich höre dir zu.

Du liebes,

so stark

winziges Mädchen

aller Zeiten

- in mir.

Bis ich lernte dies als gewöhnliche Übersetzung zweier unterschiedlicher

Erfahrungskommunikations-Welten

mit integriertem Sensor

für Kulturüberbrückung

in mir

zu kreieren,

vergingen

viele, viele Stunden

der puren Emotionalität

des Trauerlichen,


nein, nicht

des Schrecklichen,

der hat und hatte

meine Zeit

nie verdient.


Seitdem funktioniert

jederzeit und

fast immer mühelos

den Winzling

aufzufangen

in seiner Not

und

zumindest innerlich

in eine Wiege

zum Schlafen

zu legen,

damit

es

'frei' bekommt

von mir und meiner

erwachsenen,

vielfältig systemischeren Not

von heute,

der Erwachsenen

verschlafen darf -

es hat ausgeprägte Kraft-, Energie- und Schlafmankos,

noch heute.

Von damals.

Mit den vielfältigen, unzähligen Ihm's-Eingrafuren

Als er noch

sein Alles

rund um mich

im vollständig symbiotischen

'mir' drum

hatte,

wehrlos ausgeliefert.

Konditioniert

auf seine Bedürfnisse

und auf seine stark manipulativen Lügengebilde.

Terrorisiert leider ohne Terrorerkennung.


Versagt.

Wer hat versagt?

Ich!

Er!

Die um mich,

mein Umfeld.


Kompromiss:

Wir alle!

Schelte therapeutisch sogleich innerlich:

Nur er,

die Täter,

sowie das nahe und allernächste Umfeld.

Ja, ich weiss.

Und doch weiss ich es nicht.

Nichts.

Wie auch.


Gewisse unliebsame Gefühlsbrocken

Ich will

die Wut

nicht,

nein.

Die muss zurück gehen, bevor ich sie fühlen, gar zulassen kann, zuallerletzt im Äusseren, -

individualisiertes Ichsein,

das Mein, -

die Wut wäre so grandios,

da peinige ich mich lieber selbst.


Um zu überleben

- Schutz,

- Sie auch.

Schütz!

Schwank?

Schuss?

Scheiss!


Schutz.

Den Schutz, den ich nie bekommen durfte, den führe ich überdimensioniert auf alles Aussen aus. -


Eigensinn

Ich will nicht so sein,

stur?,

einfach kein Molekül,

kein Atom von

ihm.


Trotzdem

bin ich wegen

diesem

so sein

noch immer

da,

nur deswegen. -


Deshalb

bin ich so etwas wie ein asexueller Bonobo unter den Homo sapiens geworden.


Schutz.

Beschützen.

Sogar Sie, die ich doch gar nicht (gut) kenne.


Veränderungen

der Emotionsregulation

überfahren

mich

innerlich

bei jedem vielseitigen, ganz alltäglichen Trigger

wie ein walzender Tornado.

Den ich sofort abfedere,

überwache, kontrolliere, damit der

nur für mich einsehbare

Wirbelsturm

der Reizüberflutung

die Anderen

nicht

erkennen,

nicht

irritieren

oder gar

verstören. -


Angst,

Scham,

Ekel,

Verzweiflung,

Rotieren,

hilflos Dissoziieren,


Erstarrung.

Was wiederum

kurz darauf

auf mich überschwappen würde, vielleicht als,

'die ist etwas sehr schüchtern bis psychisch krank, ab in die Psychiatrie'?,...?

'aus den Augen, aus dem Sinn,

Problem!

gelöst',

meine grösste heutige

Angst,

nebst einem für mich

unverzeihlichen Wehtun

je jemanden anderem gegenüber.


Noch nie mehr als psychiatrisch sporadisch bis wöchentlich einmal begleitet,

Menschen unbewusst weh getan,

aber noch nie wirklich

diesen Täter-IN gewesen,

nicht mal

im Ansatz

- ich.

Was ich dies

um jeden Preis,

ganz egal wie hoch dieser Preis für mich ist, - weiterhin allseits vielfältig verhindern ersuche.

Preis höchstgradig

dieser Leistung

für andere meinerseits

egal. Trotzdem

immer ungenügend

mein,

dieses Ich

gegenüber

Aussen.

Ich tue

Ihnen weh,

weil ich dies schreibe.

Will ich nicht.

Muss ich doch.

Wertlose.

Wehrlos.

Warenlos.

Schlimm.


Verhinderte Impulskontrollen

kommen deshalb praktisch nicht vor, zu schnell funktioniert mein

Schnellwarnunterdrücksystem.

Rückgekoppelt

an sehr viel

innere Kontrolle

in jeder Sekunde,

ganz egal

wie sehr mein Leben

plötzlich

aus den Fugen fliegt.


Verhindere.

Behindere.

Ersinne.

Abhadere.

Verhadert.

Abgehadert.

Aufgehurt.

Aufgehedert.

Abgehakt?

Verhedert.

Verfunktioniert.

Verfuckt.

Verfickt.

Verfedert. -


In Luft aufgelöst, -

ich bin sichtbar

unsichtbar

da.


Funktioniere!

Jederzeit.


Meine Veränderungen

in meiner Aufmerksamkeit, meiner Konzentration, Ausdauer, meines eingeschränkten Denkens in einer Art


Tunnelblick,

zu sehr verpufft -

diese Kontrolle -

meine Energie und

meinen Verstand,

mein Sein. -

Rasend schnell ausgepufft,

ausgepoppt,

ausgepowert

ins Nirgendwo

der inneren äusseren

Kontrolle,

so dass ich mit

doof, labil und

zittrig nervös

ver-unsicher-t,

überangepasst übertatkräftig überkompensiere,

oft als ziemlich -

die zu perfekt

Langweilige -

abgehakt

werde.


Mein Bewusstsein

ist irritiert

- aussen und innen stammeln stumm steinern überein -

ohne dass überhaupt etwas richtig scheint.

Zu sehr verunsichert,

bin ich nun

äusserst robust, begabt, resilient und stark -

oder

zerbrechlich, blöd, krank und schwach -

gemacht

von ihM(/nen).


Stimmt es überhaupt,

lüge ich

mich an oder

er mich oder

wir alle

zusammen

ein -

uns mIch?


Zerbrechlich robust!

Meine Veränderungen

der Selbstwahrnehmung

sind vielseitig

vielfältig

unverändert

unabänderlich

veränderbar.


Daraus resultieren

Veränderungen in meinen Beziehungen

zu Anderen.

Sozial gesellschaftlich bin ich so etwas wie

eine unsichtbare Aussätzige

ohne Stigma und

trotzdem mit dem

Keinszeichen der Traumaversehrten

versehen. -


Dunkle Schatten

verderben

die fröhliche Alltagslaune

der Mitmenschen -

mit dem reinen in Erscheinung treten meines NamensIch,

weiss man

'ES' -

und doch

weiss es niemand, meistens nicht ansatzweise

- so -

wie ich.

Ich bin eine

schwer verdauliche Kost

für meine Mitmenschen, die man lieber weglässt.

Verständlich, keine Frage.

Mir geht es auch ähnlich, ich verdaue aber unfreiwillig immer diese unverdauliche Kost.

Die einzige Möglichkeit mir

Schonkost verordnen

zu können, ist

- mir eine Diät zu verordnen,

indem ich vollständig negiere,

dass ich überhaupt 'diese Nahrungsessenz' je gegessen haben soll.

Und schwupp die wupp,

siehe da,

simsalabim,

adakadabra

- bin ich

ein ganz normaler Mensch:

konzentriert, diszipliniert, perfektioniert.

Zu perfekt,

was mir gleich wieder

viele soziale Resonanzen

beschert.

Dabei innerlich extreme Hochtouren überbrenne.


Niemanden schwer aufliegen.

Niemanden schädigen.

Ja nie. -


Dann könnte ich nicht weiter

atmen.

Aus die Maus.


Pass auf!

Täter und Taten hin oder her.

Sei ja sozial verträglich.

Geh niemals wieder

in diese eine,


verarschte Falle.

Nie.

Pass auf,

sogar im Schlaf,

heute noch.


Atme

oder nicht,

egal,

aber sei

verträglich!

Schwere Kost für Sie.

Unverdaulich

längst verdaut

unverdaulich...


zugeT/RAUt.

Ein Brei aus den Erfahrungen,

die keine sind,

da es nur

diese ganzheitlich

verschachtelten Sinneseindrücke

gibt.


Zu winzig.

Zu wahnwitzig gross.

Dieses IchErWir.


Flirren nur, ein unsäglich, nicht zu ignorierendes

Sirren der Zellen,

es ist wahr,

gibt jede einzelne Zelle weiter

in Vibration des Scham(b/pein)ekels tiefster Verletzungsspuren,

die unsichtbar

nicht verheilen.


Wie auch, die Zellen wissen nicht wie.

Erbgüter sind

immer noch soweit intakt,

aber

die Leitungen dazu

sind in ihrem Tun

verirrt

in seinen zellären Wirkmodus

verheddert

verdrahtet

verkettet.


Bruch - Stücke

im Irrgarten

des Terrors.


B/Auchfreiheit

damals

der Lastensold.


Alle bin ich

- nicht -

ich bin in mir

- selbst

- alles Ich

- ein Wir mit Hintergrund.


Oder

ist es

ein Ich

mit Vordergrund?

Ein hintergründiges WirICH!

Das muss genügen.


Ausdauer.

Verpflichtet.