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Fall Flaach (Zürich): Eine Mutter tötet ihre Kinder und die Behörde ist schuld?


Am Neujahrstag 2015 tötete eine Mutter in der Gemeinde Flaach im Kanton Zürich (Schweiz) ihre beiden Kinder (2 und 5jährig). Vorausgegangen war ein erbitterter Streit mit der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Diese Behörde wird in der Schweiz unter anderem dann eingeschaltet, wenn es Hinweise dafür gibt, dass das Kindswohl gefährdet ist. Der Fall hat zu großen öffentlichen und politischen Diskussionen geführt. Dabei geriet die Behörde stark ins Schussfeld. Ihr wurde vorgeworfen, eine Mitschuld zu tragen. Manche verstiegen sich sogar zur Theorie, die Behörde trage die Hauptschuld an der Tragödie.

Aufgrund der großen politischen Dimension war es ein Anliegen der Politik, die Fakten in diesem Fall der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deswegen sind speziell zu diesem Fall viele Details öffentlich bekannt. Aufgrund der besonderen Situation ist das einer der seltenen Fälle, in denen die wichtigsten Schlussfolgerungen des psychiatrischen Gutachtens über die Täterin einer größeren Öffentlichkeit gegenüber dargelegt wurden.

1. Der Kindsmord in Flaach (ca. 9 Minuten)











2. Auszug aus der Medienkonferenz zum Fall Flaach: Erläuterung des Gutachtens (ca. 24min.)


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